Alkagesta erzielt dank Wachstum bei Destillaten und Rohöl einen Rekordhalbjahresumsatz von 3,02 Milliarden Euro
Das Handelshaus Alkagesta mit Hauptsitz in Malta erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 3,02 Milliarden Euro bei einem Volumen von 4,9 Millionen Tonnen, unterstützt durch neue Rohöllieferungen und Flugkraftstofflieferungen in Europa.

Das internationale Rohstoffhandelshaus Alkagesta mit Hauptsitz in Malta erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 einen Rekordumsatz von 3,02 Milliarden Euro (3,5 Milliarden US-Dollar), wie aus Unternehmensmeldungen zur Handelsentwicklung hervorgeht, über die Business Now und Emerging Europe berichteten. Ausschlaggebend waren die Erschließung weiterer Märkte und hohe Umschlagsmengen bei Ölprodukten und Rohstoffen.
Das Handelsvolumen erreichte im ersten Halbjahr 4,9 Millionen Tonnen, was einem Anstieg um 53 Prozent gegenüber den 3,2 Millionen Tonnen im entsprechenden Zeitraum 2025 entspricht. Nach einem Jahresumsatz von 4,05 Milliarden Euro (4,7 Milliarden US-Dollar) und einer bewegten Menge von 8,7 Millionen Tonnen im Jahr 2025 erwartet Alkagesta für das Gesamtjahr 2026 ein physisches Handelsvolumen von mehr als 10 Millionen Tonnen.
Expansion in den Handel mit Flugkraftstoff und Rohöl
Ein zentraler Faktor für das Wachstum der Gruppe im ersten Halbjahr war ihr Einstieg in den europäischen Flugkraftstoffsektor. Alkagesta schuf Lieferkapazitäten über das Central Europe Pipeline System (CEPS) der NATO, um kommerziellen Flugkraftstoff an regionale Flughäfen zu verteilen. Das Handelshaus gehörte zudem zu den kommerziellen Betreibern, die auf Versorgungsdruck infolge erhöhter militärischer Durchsatzmengen im Pipelinenetz hinwiesen.
Neben der Expansion bei Mitteldestillaten schloss Alkagesta im Sechsmonatszeitraum seine ersten Rohölgeschäfte ab. Dazu gehörten die vollständige Abwicklung des Seetransports und die Lieferung von rund 1,07 Millionen Barrel Rohöl an Käufer im Fernen Osten. Die Handelsteams verzeichneten auch höhere Umschlagsmengen bei Biokraftstoffen und Stahlprodukten, wodurch sich der Kundenstamm des Unternehmens verbreiterte.
Geschäftsführer Orkhan Rustamov erklärte, die Halbjahresergebnisse spiegelten eine disziplinierte Wachstumsstrategie wider. Dabei räume das Unternehmen der Versorgungssicherheit für seine Kunden Priorität ein, trotz erhöhter Rohstoffpreisvolatilität aufgrund geopolitischer Spannungen, darunter Konflikte im Nahen Osten.
Globale Handelszentren und Lagerinfrastruktur
Alkagesta baute seine internationale Präsenz stetig aus. Das regionale Handelsteam in Singapur erreichte im asiatischen Energie- und Schiffskraftstoffsektor einen monatlichen physischen Handelsumschlag von etwa 250.000 Tonnen.
Das Handelshaus baute auch sein physisches Logistiknetz weiter aus. Nach der zu Jahresbeginn vereinbarten mehrjährigen Anmietung von Biokraftstofftanks am Pantank-Terminal in Antwerpen stieg Alkagestas dedizierte Lagerkapazität für Flüssigkeiten in Europa und Asien auf 700.000 Kubikmeter.
Im Rahmen der Unternehmensführung hält die oberste Führungsebene einen Kapitalanteil von 35 Prozent an dem Handelshaus. Das Management kündigte Pläne an, diesen Anteil zu erhöhen, um die langfristige operative Ausrichtung im Einklang zu halten.
Quellen
Dieser Bericht wurde mit KI-Unterstützung erstellt (google/gemini-3.7-flash) auf Grundlage der zitierten Quellen und vor der Veröffentlichung anhand unserer redaktionellen Standards und Verifikationsstandards geprüft.
Quellen
- Business Now report — Business Now
- Times of Malta report — Times of Malta
- Emerging Europe report — Emerging Europe
- Biofuels International report — Biofuels International
Elena Marchetti
Marktredakteurin
Elena berichtet über die Märkte für Rohöl und Raffinerieprodukte mit Schwerpunkt auf den Ladungsströmen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.



